Ich friste meinem DaSein. Und doch, da tue ich auch mehr, als nur bloßes Ausharren oder Durchhalten. In besonderen Momenten mit Menschen, die ich auch schon langjährige Freunde nenne, kann ich erleben und eintauchen in Momente, Sekunde, Augenblicke. Ich sammle diese Erfahrungen, lerne am Leben so nur niemals aus. Jeder Tag hat eine Lektion für mich parat. Und durch mein Denken der Gedanken lerne ich an mir selber so nur niemals aus. Die Kreativität als Macht an für sich, bildet mein Selbst, mein Ich, maßgeblich aus. Ich entfalte mich im kreativen Schreiben. Lasse sich bilden, was an Gedanken in meinem Innern zuerst nur schwammig herumschwimmt, bis es im schreibenden Moment Bestand gewinnt und mich selber auch mit einer tiefgreifenden Botschaft überrascht.

Mitunter gibt es eine Zweiteilung. Zwischen dem Wissen, das ich bereits auf meiner Seite, meinem Blog, gesammelt habe und meinem wirklichen, realen, existenten Leben in der Wirklichkeit. Sicher, all das Wissen und die Gedanken, die ich mir mache, gemacht habe, gehen so nur niemals verloren. Und jede Erfahrung, die ich bereits zuerst im Geiste gemacht habe, bleibt mir im Innern erhalten. Ich kann jeder Zeit auf das Wissen und die Lehre daraus zugreifen. Aber anders als im Internet, rede ich im wahren Leben nicht darüber. Im realen Leben findet es nur wenig Anwendung. Oder anders gesagt, ich wende es an, in dem ich tiefer blicke, mehr sehe, mehr denke, mehr begreife und mehr aus einem normalen Moment mitnehme. Aber mein Umfeld weiß nichts von meinem tiefgreifenden Denken der Gedanken.

Ich denke, es hält fast jeder so. Im Alltag sind wir nur einschichtiges Menschlein. Wir sind Arbeiter, Freunde, Begegnungen im unscheinbaren Moment und geben nur einen Aspekt unseres Auftretens weiter. Nur das, was jetzt wichtig ist, was jetzt auch z.B. auf der Arbeit gebraucht wird, das haben wir parat. Und all die Tiefe halten wir verschlossen in unserem Innern verewigt. Erst einmal nur für uns alleine. Denn unsere Gedanken gehören nun mal nur uns. Und alles auch tiefgreifendes Wissen sucht sich seinen eigenen Ort, wo wir es ausleben, uns entfalten können. Mitunter ist es irgendeine Form der Kunst, Musik, Malerei, Schreiben oder was auch immer man eben macht. Dort dann können wir alles herauslassen, was wir so an Lehre und Gedanken mit uns herumtragen.

Sicher ist dies auf keine Weise falsch. Und ich denke, dass jeder so verfährt. Aber es ist auch so, dass wir den Nächsten im Alltag als das bewerten was wir so präsentiert bekommen. Wir sehen niemals das ganze Bild, können wir gar nicht, da wir nur Einschichtigkeit im Alltag präsentiert bekommen. Im Verhalten, im Umgang, lernen wir dann jemanden lieb zu haben und uns an ihn zu gewöhnen. Sicher, mögen viele Menschen es auch so einfach. Sie wollen keine Komplexität oder Tiefe in ihrem Leben. Und die Einschichtigkeit des Alltages bestimmt ihr ganzes Leben. Niemals machen sie sich tiefe Gedanken, niemals tauchen sie ab in den Strudel der reinsten Kreativität. Und niemals hinterfragen sie den Status Quo einer Sache. Auch das ist nicht falsch, wenn man damit zufrieden ist und einem nichts fehlt im Leben. Manchmal kommen dann doch Fragen auf, die man googelt, leichtfertig beantwortet bekommt und schon geht die Einfachheit des oberflächlichen Lebens aus Präsentation und Konsum weiter.

Jeder Mensch ist ein eigener Kosmos, der den eigenen Gesetzen folgt. Und lernen wir jemanden Neues kennen, so wird dieser uns mit der Zeit immer mehr von sich präsentieren, auf das wir seine ungeschriebenen Gesetze kennen lernen. So ist die Natur der Sache, der Lauf der Dinge. Und unsere Aufgabe ist jetzt nicht, den Anderen zu verändern, sondern ihm so zu begegnen, wie er eben ist. Seine Regeln seines Lebens zu akzeptieren und auch unsere zu präsentieren und dann zu schauen, ob es eben harmonisiert.

Meine zukünftigen Leser nun, ich hoffe doch, dass ich welche bekomme, lernen von mir jetzt meine kreative Seite kennen. Die Seite, die erschafft und bildet, sich im wüsten, bildenden Wort austobt. Manches ist Anders, folgt keiner Gesetzmäßigkeit. Wieder Anderes ist vollkommen normal und Alltag. Durch meine Schreiberei nun definiere ich einen Ort des Austausches, der meinen
Gesetzen folgt. Ich lege fest, was erlaubt ist, was man im schnellen Urteil vielleicht findet und welches Bild sich von mir präsentiert. Dabei habe ich die vollkommene Freiheit auch eine Utopie zu erschaffen, die es in der Realität sonst nicht geben kann. Und durch Follower, Kommentierende und Liker, wird der Gedanke so fest im Bestand, dass er an Realität gewinnt. Bis er überschwappt in fremde Realitäten und durch sie auch in der Wirklichkeit Bestand gewinnt. Eine Freiheit, eine Möglichkeit, die sich mir bietet. Und ich alleine habe nur die Wahl der Qual, welcher Intention ich folgen will. Was soll mein Werk, mein freischaffendes Tun bewirken? Gedanken, die ich mir machen kann, aber nicht muss. Ich kann auch weiter einfach erschaffen und jedem Werk meiner Kreativität die Möglichkeit einräumen zu werden, was es eben selber will. Ohne Hintergedanken, ohne Intention als einfach die vollkommene Freiheit des wüstenden Erschaffenden.

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